Im Rahmen der Behandlung von Verschleißerkrankungen (Arthrose-
und Knorpelschutztherapie) der großen Gelenke (Knie, Hüfte, Schulter)
führen wir therapeutische Injektionen mit einem Knorpelbaustein
zur Verbesserung der Elastizität und Belastbarkeit der
Knorpeloberfläche durch.
Mit einem anderen, ebenfalls in das Gelenk zu injizierenden Präparat
kann die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit optimiert und damit eine
verbesserte Gelenkschmierung erreicht werden. Ein drittes Medikament
verbessert das Angebot an Nährstoffen für den Gelenkknorpel.
Die Entscheidung, welches Präparat im Einzelfall einzusetzen ist,
richtet sich nach dem bereits erfolgten Ausmaß des Gelenkverschleißes
und den vorangegangenen Therapiemaßnahmen. Der Gelenkverschleiß wird
anhand einer Röntgenaufnahme oder einer Kernspintomographie festgelegt.
Wir können mit der Arthrose- und Knorpelschutztherapie eine langfristige
Beschwerdelinderung und eine erhöhte Belastbarkeit des behandelten
Gelenkes erreichen. Die notwendige, mit nicht unerheblichen Risiken
verbundene operative Versorgung mit einem Gelenkersatz (Endoprothese)
kann um Jahre verschoben oder gar vollständig vermieden werden.